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von Dr. Gotthard Stielow

Die Herkunft

Es begann im Jahre 1918 damit, daß eine attraktive schlesische Junglehrerin und ein adretter junger böhmischer Techniker sich auf Ihren Dienstantrittsreisen zwischen Göttingen und Hannover im Zug begegneten. Bald schlossen sie die Ehe, im Jahr darauf kam meine Mutter in Benthe bei Hannover auf unsere Erde.

Die Familien meiner väterlichen Großeltern stammten aus der Nähe von Danzig, aus Rummelsburg. Heute ist das die polnische Stadt Miastko, in der mein Vater die ersten Jahre seiner Kindheit erlebte. Die Vorfahren waren Großlandwirte und Fuhrunternehmer. Meines Vaters Vater wirkte als Vorstand einer Bank für die Binnenschiffahrt. Mit der Verlegung des Geschäftssitzes zogen die Großeltern 1937 nach Hannover.

Meine Eltern fanden sich als „Ludwigsteiner“ in der Wandervogel-Bewegung.

Der Vater war selbständiger Unternehmer als Bauingenieur, die Mutter nach erster Tätigkeit als Lehrerin an der Grundschule in Benthe dann Ihrem Mann und Ihren Kindern zuliebe im Hauptberuf Hausfrau und Mutter. (Damals waren die gesellschaftlichen Verhältnisse noch so, daß ein Einkommen ausreichte, eine vielköpfige Familie zu ernähren!)

Das also sind meine familiären Wurzeln, die „äußeren“ Wurzeln. Meine geistigen Wurzeln möchte ich ganz anders verorten.

Am 23. November 2008, dem Weihe-Sonntag des Jahres, wurde von kraftvollen Betern für die Trinität das Sternbild „Skorpion“ von seiner irdischen Überfremdung befreit. Seit diesem Tage ist das wieder das Sternbild „Adler“.

Der lenkende Geist im Sternbild des Adlers ist der Maitreya, wohnend auf dem Stern Antares, der am Weihe-Sonntag 2009 mit der Vervollkommnung seines physischen Leibes die Buddha-Würde erlangte, seitdem also der 6. und jüngste Buddha in der Weltenentwicklung ist.

Ich erlebe mich mit dem Adler verbunden. Das ist das geistige Band, das mich „erdet“.

Die Berufung

Ausgebildet zum Physiker bin ich nach einer kurzen Industrietätigkeit mehr als fünfundzwanzig Jahre als freier Forscher und Berater in der Landwirtschaft zur Frage der Gesundung der Böden, der Pflanzen und der Tiere aktiv. Die Produktion von Bodenhilfsstoffen gehört dazu, unter anderem die Herstellung von Präparaten zur Anregung der Humusneubildung. Grundlage dafür ist die mikrobielle Kompostierung nach Dr.rer.nat. Ehrenfried Pfeiffer. Auf dem Wege dahin lernte ich zunächst die biologisch-dynamische Arbeit kennen, später das japanische Präparat EM - effektive Mikroorganismen, für das ich mich einige Jahre einsetzte, um dann fußend auf den mikrobiellen Möglichkeiten des europäischen Kontinents die eigenen Produkte zu schaffen.

2005 ist mir nach dem Erlernen der Kinesiologie die Pflege der menschlichen Gesundheit bis hinauf auf die seelische wie die geistige Ebene zur weiteren Aufgabe geworden. Herzensanliegen war mir das schon in der Jugend. Gut drei Jahre lang entwickelte ich dann auf der Grundlage des geistigen Menschenbildes der Anthroposophie eine ganz eigene, sehr effektive und vor allem individuell angepaßte Vorgehensweise für die Regeneration der Selbstheilungskräfte in der Verbindung von Nahrungsauswahl, hoch wirksamer Nahrungsergänzung, Wasserreinigung und -belebung und rein geistiger Tätigkeit.

Nach mehrjährigem Vertrieb von Wasser-Aktivatoren formte ich seit dem Jahr 2006 zudem den eigenen Weg zur Belebung von Wasser: Ich entwickelte die Aktivatoren, die erste kleine Serie fertigte ich im Frühsommer 2008.

Mein geistiger Weg führte mich vom jugendlich-innigen christlich-lutherischen Glauben durch einen radikalen Atheismus in ein etwa dreißigjähriges Studium der verschiedenen Philosophien und der Anthroposophie Rudolf Steiners mit fortlaufender Prüfung am Lebensalltag, getreu R. Steiners Wort: „Wahre Philosophie ist unmittelbar praktisch.“ Darin begründete ich meinen Heilands-Glauben neu. Heute ist mir das meditative Gebet des Rosenkranzes „handwerklicher“ Schlüssel zur geistigen Welt und zur Arbeit am geistigen Weltbild, in dem die Kunst Albrecht Dürers einen festen Platz einnimmt.

Mehr zu meiner überreligiösen Art des Gebetes (der Rosenkranz in der kanonischen Form ist das Gebet der Katholiken) und zu meinem heutigen Weltbild findet sich im übernächsten Abschnitt.

Der berufliche Weg

Calenberger (Hannover) bin ich seit 1955, wollte nach dem Abitur (1. Mondknoten) eigentlich Landwirt oder Förster werden, wurde aber zunächst Obermaat der Reserve auf der SS Deutschland (ELO), studierte dann Physik, Mathematik und Philosophie in Hannover, erhielt das Diplom als Plasma-Physiker, promovierte zum Excimer-Laser, war danach bei der VSM Hannover im Vertrieb zur Industrieautomation tätig.

Wegen unzureichender Eignung für diese Tätigkeit und dem Herzensruf folgend beendete ich das im Sommer 1989 und bin seit 1990 selbständig als Berater und Forscher im ökologischen wie konventionellen Landbau zur Humusneubildung, seit 1998 zudem im Vertrieb von Bodenhilfsstoffen und Geräten zur physikalischen Wasseraufbereitung.

Weiter beherrsche ich seit 2006 die Kinesiologie in der Anwendung auf Ernährungs- und Futterberatung, auf Ackerböden und geistige Forschung, vollzog dafür große Teile der Ausbildung zum Heilpraktiker, produziere seit 2008 die PLEROMA Aktivatoren zur geistig-physikalischen Wasseraufbereitung und betätige mich seit 2010 auf Anfrage in geistiger Heilung, auch geistiger Reinigung von Häusern wie Orten in der Natur.

Der seelisch-geistige Weg

Die Kinderstube war vom lutherischen Glauben geprägt, von Großmutters Seite herrenhutisch ausgerichtet. Das löste eine stille Opposition aus, die sich klärte, als der Vater dem 17-jährigen einen theologischen Aufsatz gab mit dem Titel „Gott straft nicht, Gott strafft!“.

Das erwachende politische Interesse führte mich zu langer Beschäftigung mit dem Marxismus, insbesondere dem Maoismus. Bald war ich Atheist. Wenn es Geistiges außerhalb des Menschen und seines Denkens gab, dann waren das gerade noch die Formen in der Natur, wie die Schönheit eines Baumes. Eines aber blieb immer bei mir: Tief im Inneren lebte die Gewißheit, von Jemandem getragen und geschützt zu sein, der geistig immer wie um mich war. Eingestehen wollte ich mir das aber nicht.

Aus dem Physikstudium heraus ergab sich die Grundlage für ein aktives Mitwirken in der Anti-AKW-Bewegung. Anstoß war 1979 die Selbstverbrennung eines Wandervogel-Freundes der Eltern in Hamburg aus Protest gegen die AKWs.

In diesen Zusammenhängen fand ich eine Verbindung zum ökologischen Landbau, der mich von da ab nicht mehr losließ. Dort las ich mit 25 Jahren das erste mal den sogenannten Landwirtschaftlichen Kurs von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie und damit auch der Demeter-Landwirtschaft. Das Buch steckte für mich voll von Rätseln, die Aussagen erschienen abwegig, unsinnig, falsch – aber ein Eindruck blieb: Durch das Buch zieht sich ein roter Faden!

Mit 28 Jahren vertiefte ich mich in die Christologie Steiners und konnte mir so den wieder erwachenden Glauben endlich theologisch widerspruchsfrei neu gründen. Insbesondere fand ich eine befriedigende Antwort auf die Theodizeefrage („Wie kann Gott, der allmächtige Gute, zulassen, daß es das Böse gibt?“). Dazu kamen Erlebnisse im Abgleich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die mich anerkennen ließen, daß wir Menschen reinkarnieren und daß dieses Wissen gut ein Teil des christlichen Glaubens sein kann.

Am 2. Mondknoten stieß ich auf den Hinweis Rudolf Steiners, daß man sich mit der regelmäßigen morgendlichen Meditation des Prologs vom Johannesevangelium die ganze Anthroposophie selber neu erschaffen könne. Dazu gehörten die Grundlagen seines Schulungsweges, den er in seiner Schrift „Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten?“ entwickelt hat sowie das tägliche Gebet des Vater Unser.

Begrifflich hatte ich mir die Anthroposophie in Selbststudien, Seminaren und vielen Geprächs- wie Lesekreisen erarbeitet und machte mich auf den Weg mit dem Prolog. Dabei wurde mir die überkommene Anthroposophie seelisch immer austrocknender, das Gebet aber immer lebendiger. Der Kultus der Christengemeinschaft ermöglichte eine Reihe geistiger Erlebnisse im Abendmahl. Im Herbst 1998 suchte ich den weiblichen Aspekt in der geistigen Welt und fand den im Gebet des Rosenkranzes mit dem Ave Maria, ohne mich dabei aber mit der katholischen Kirche zu verbinden. Bis heute bin ich Mitglied der evangelisch-lutherischen Kirche. - Das regelmäßige Beten des Rosenkranzes war das geistige Werkzeug, gegen viele Widerstände im äußeren Leben anzukommen und nach und nach die innere Verbindung zur geistigen Welt so auszubauen, daß dieses bewußte Band seit 2005 nicht mehr abriß. Mein Glaube reifte zum Vertrauen in dauernder Gewißheit.

Als mir die Kinesiologie sicher war, traute ich mich ab 2007 auch Fragen zu geistigen Sachverhalten zu stellen. Im Versuche der umfassenden Klärung zentraler Begriffe der Anthroposophie (wie der Begriff des Ich) musste ich mehr und mehr Fehler in den Darstellungen Rudolf Steiners zur geistigen Welt und zum Seelisch-Geistigen des Menschen erkennend hinnehmen. Das waren anfangs beinahe Schockerlebnisse, Wochen tiefster Zweifel an allem. Später trat das noch einmal ein, als ich meine Vorstellung von der Allmächtigkeit Gottes revidieren musste.
Von der Anthroposophie blieb für mich zu dieser Zeit beinahe nur noch Rudolf Steiners spätes Werk aus den Jahren 1923/24/25 bestehen, vor allem die Kurse zu den Naturwesen, der landwirtschaftliche Kurs, der heilpädagogische Kurs, der pastoral-medizinische Kurs. Vom Neujahrstag 1923 bis zu seinem Tode erscheint mir die Erzoberlenkerin der Sylphen, die Sybille von Kyme als die Ihn Inspirierende.

Meine vergangenen Jahre waren dann erfüllt vom „Korrigieren“ der Anthroposophie und von dem umfassenden Weiterbau des geistigen Weltbildes im Abgleich mit den großen Weltreligionen. Ein Ergebnis davon waren neue Texte für den Rosenkranz. Theologisch führte mich das dahin, meinen gnostisch-arianischen Standpunkt eindeutig zu formulieren. Die Schriften Eckhart von Hochheims halfen hier sehr. Dabei löste sich mir in einem umfassenden Verständnis der geistigen wie der stofflichen Welt endlich die Theodizeefrage völlig auf: Die Dreifaltigkeit (Trinität), die höchste Gottheit im Kosmos als zusammenwirkende Gemeinschaft der drei ältesten Geister bzw. Götter ist nicht allmächtig! Wohl aber behauptet der athanasisch-römische Gott, nicht drei-, sondern tatsächlich fünffältig in die Erscheinung tretend, von sich die Allmächtigkeit und fordert diese vor der Trinität und den Menschen ein. Weiteres dazu findet sich auf meiner Seite trinitaet.eu.

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